Thüringer Allgemeine; 18. August 2010
Ausstellung im Landtag
dokumentiert Lebenswelt Blinder
[...] "Die Bilder und Texte von Gregor Strutz wollen auf die Lebenswirklichkeit blinder Menschen aufmerksam machen. Sie lassen Vorurteile zurücktreten, Berührungsängste schwinden und das Verbindende an Bedeutung gewinnen. Sie sind dazu gedacht, Distanzen zwischen Sehenden und Nichtsehenden abzubauen", sagte Diezel im Vorfeld der Schau. [...]
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(externer Link zu thueringer-allgemeine.de)
MDR-Fernsehen; 21. August 2010:
Reportage "Anders Sehen in Norwegen"
Länge: 29.30 min
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28. Januar 2010, von Eva Simon:
Radiobeitrag in MDR-Figaro
Börsenblatt; 30. November 2009
Das Fotolesetasthörbuch
[...] Leider gibt es nur wenige Projekte wie dieses, das die Lesewelt der Blinden mit der der Sehenden so wundervoll vernetzt. Und ich kann nur immer wieder betonen, wie gut ich es finde, dass es Menschen gibt, die sich derart dafür engagieren, eine Verbindung zwischen beiden Seiten herzustellen. [...]
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MDR-Fernsehen; 26. September 2009
Beitrag in der Sendung "selbstbestimmt!"
Länge: 5.45 min
Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband;
Der Weg, 04/2009:
Kultur: von allen - für alle
[...] "Andere Augen - ein Fotolesetasthörbuch" ist ein besonderes Buch. Zum einen, weil es nicht nur zwei interessante Menschen porträtiert, sondern auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einbezieht, und zum andern, weil es die Forderung nach Barrierefreiheit durch die gewählte Form selber einlöst. [...]
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Menschen. Das Magazin, Ausgabe 03/2009:
Eine Reportage für die Sinne!
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund:
bbsb-inform, 1. Juli 2009
Mit anderen Augen sehen
bringt neue Erkenntnisse
Sehr schlecht oder gar nicht sehen zu können ist nur schwer vorstellbar. Wer nicht damit konfrontiert ist, macht sich so seine Gedanken und die kreisen gar oft um den Verlust an Lebensqualität und Verzicht. Daraus entstehen Vorstellungen und Klischees und Verunsicherungen im Umgang, die blinde und sehbehinderte Menschen mitunter nerven. Aber geht es uns anders? Auch wir gehen von Vorstellungen und Klischees im Umgang mit den Menschen, die gut sehen können, aus. Das Zusammenleben normalisiert sich allmählich, wenn das, was uns trennt, so verarbeitet wird, dass es uns letztlich verbindet.
[...] "Andere Augen" ist nicht einfach ein Buch über zwei Menschen. So wie der Bildband aufgemacht ist, eignet er sich ausgezeichnet als Geschenk für verdiente Mitarbeiter der Selbsthilfe oder unserer Einrichtungen, ebenso aber für Einsteiger und Freunde, die all die Fragen mitbringen, auf die Gregor Strutz in Wort und Bild Antworten bekam und aus denen er gelernt hat, Menschen, die mitten in der Gesellschaft leben, mit anderen Augen zu sehen. [...]
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Deutschlandfunk, 30. März 2009, von Holger Zimmer:
Radiobeitrag in der Sendung Corso
BuchMarkt, April 2009, von Susanna Wengeler:
Mit anderen Augen
[...] "Andere Augen" ist die Diplomarbeit des Grafikers und Fotografen Gregor Strutz geworden - und weit mehr als dies. [...] Man wünscht dem liebevoll gestalteten Buch weitere Auflagen - und Folgeprojekte. Das Know-how von Strutz könnte auch für andere Verlage interessant sein - die Fischer Schatzinsel zum Beispiel durchlief viele Testläufe, um die mexikanische Lizenz "Das schwarze Buch der Farben" mit einer Braille-Schrift drucken zu lassen, die schließlich auch tatsächlich lesbar ist - entstanden ist ein beeindruckendes Bilderbuch.
"Andere Augen" wurde von Strutz zwar für Erwachsene konzipiert, ließe sich aber ebenso in Grundschulen einsetzen. Übrigens erzählt der Grafiker auch sehr anschaulich von seiner Arbeit. Und bis zum 27. Juni wird das Projekt im Berliner Kleisthaus präsentiert: "Andere Augen - eine Ausstellung über das Sehen". [...]
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Buchreport, April 2009:
Das besondere Buch für alle Sinne!
Tagesspiegel, 9. März 2007, von Gisela Hüttinger:
Andere Augen - ein Fotolesetasthörbuch
Am Ende brauchte er ein neues Wort, um die Arbeit benennen zu können - vielleicht das deutlichste Indiz dafür, dass der 27-jährige FHTW-Student etwas schuf, was es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Ein "Fotolesetasthörbuch" kreierte Gregor Strutz zum Abschluss seines Kommunikationsdesignstudium an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft. Es trägt den Titel "Andere Augen" und ist für Blinde, Sehbehinderte und Sehende zugleich gemacht. Je nach Sehvermögen und Interesse begeben sich die Leser via Braille-Schrift, einer Audio-CD oder 50 großformatigen Fotografien auf die Reise nach Norwegen.
[...] Die Idee, eine gemeinsame Publikation für Sehende, Sehbehinderte und Blinde zu kreieren, die darüber hinaus eine Brücke nach Norwegen schlägt, hat viele sofort beeindruckt. Das beharrliche Engagement und die Kreativität des 27-Jährigen nicht minder. Von Sponsoren wird es auch abhängen, ob den exklusiven 30 Exemplaren von "Andere Augen" weitere folgen werden. Eine kleine Auflage von 500 bis 800 Bücher produzieren zu können, ist die stille Hoffnung von Gregor Strutz. Er würde sie gerne Blindenverbänden und Bibliotheken zur Verfügung stellen. Denn ein Fotolesetasthörbuch gibt es in ihren Regalen bislang nicht.
Weitere Informationen:
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DNF-Magazin 4/2007, von Stefanie Hildebrandt:
Mit anderen Augen sehen
[...] Während des gesamten Projekts stellte sich für Gregor Strutz immer wieder die Frage nach Normalität. Was ist normal? Und wer setzt die Maßstäbe? "Normalität ist umfassender als man zunächst annimmt", findet der Student. "Zu einer normalen Gesellschaft gehören immer auch Menschen, die anders sind; Behinderung und Abweichen vom Durchschnitt sind alltäglich. Also sollte auch der Umgang mit dieser anderen Normalität selbstverständlich sein. Und das kann man lernen." Sein Buch macht diesen Lernprozess ein Stück einfacher, indem es Berührungspunkte zwischen den Nutzergruppen schafft. Die Perspektive wechseln mal mit anderen Augen sehen, mit den Finger lesen und mit den Ohren sehen, dazu lädt das Buch ein. [...] Es lohnt sich, denn mit anderen Augen sieht man eben überall ein bisschen mehr.
Weitere Informationen:
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WIR-Magazin 2/2007, von Sean Bussenius:
Ein Buch, drei Sinne
[...] Neben den sozialen Aspekten hat Strutz mit dem von ihm verwirklichten Projekt "Andere Augen" quasi eine eigene Buchgattung geschaffen und damit Printmedien um vielleicht zukunftsweisende Merkmale erweitert. Ein "Fotolesetasthörbuch" hat der kreative Schöpfer sein Werk getauft. [...]
Am 1. März ist das Buch fertig geworden. Drei Exemplare überreichte der Urheber am 17. April der Fürst Donnersmarck-Stiftung, die das Projekt finanziell unterstützt hatte. Geschäftsführer Wolfgang Schrödter nahm die Bücher in Empfang. Sichtlich beeindruckt, zeigte er sich erfreut darüber, eine so herausragende Arbeit wie die des jungen Kommunikationsdesigners gefördert zu haben, zumal dies eigentlich nicht zum Betätigungsfeld der Stiftung gehöre.
"Eigentlich sind wir keine Förderstiftung. Wir erhalten häufig Anfragen, schreiben dann aber nicht sofort Absagen. Wir schauen immer darauf, gibt es einen innovativen Ansatz, etwas, das weiterführend sein könnte? Bei Ihrem Projekt hat uns besonders der Teilhabegedanke gut gefallen", würdigte Wolfgang Schrödter das Ergebnis.
Weitere Informationen:
vollständiger Artikel (externer Link zum PDF, Seite 8)
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Interview mit Gregor Strutz (Word-Datei, 32 KB)


